Beim Vorlesen und Spielen der Mausegeschichte haben wir die Geschichte verändert. Wir erzählen sie in der Gegenwartsform. In dieser Form passt sie besser zum Spiel der Kinder.
Beim Erzählen und Nachspielen lassen sich auch gut Instrumente einsetzen. Das Mausetrippeln können Rasseln sein. Der Stern kann eine Triangel sein. Die Kinder können das Fauchen der Katze nachahmen. Das Nest im Stall können die Kinder mit Zauberwatte bauen.
Wenn ihr lieber die Originalgeschichte erzählt, findet ihr sie hier:
Die Mäusefamilie in der Krippe
Familie Maus findet ein Zuhause
©
Gundula Geck-Grantz
In der Scheune eines alten
Bauernhaus wohnen eine Mausefrau und ein Mausemann.
Die Mausefrau wird bald
Babys bekommen. Der Mausemann und seine Frau beiden freuen sich schon
sehr darauf. Bei dem Bauern haben die Mäuse ein gutes Leben. Es gibt immer genug Körner zu essen und keine Katze macht ihnen das Leben schwer.
Eines Tages zieht der die Bauer weg und es gibt nichts mehr zu essen. Als das letzte Körnchen aufgeknabbert ist haben sie großen Hunger.
Eines Tages zieht der die Bauer weg und es gibt nichts mehr zu essen. Als das letzte Körnchen aufgeknabbert ist haben sie großen Hunger.
Da spricht der Mausemann
zu seiner Frau:“ Hier gibt es nichts mehr zu essen, wir müssen
fortziehen und ein neues Zuhause suchen.“ So ziehen die beiden
fort, um ein neues Zuhause für sich und ihre Kinder zu suchen.
Sie laufen stundenlang
umher. Der Mausefrau tun die kleinen Füße weh, denn sie hat schon
einen sehr dicken Babybauch.
In der ersten Scheune
finden sie eine schöne Mausehöhle. Dort wohnt aber eine Katze, die
faucht sie böse an und hätte fast den Mausemann gefressen. Da
laufen sie weiter so schnell sie können.
Plötzlich sehen die
beiden Mäuse am Himmel einen hellen Stern. Die Mausefrau sagt zu
ihrem Mann:“ Lieber Mann sieh dir diesen Stern an. Er sieht so
schön aus. Lass uns dort hingehen wo der Stern steht , dort finden
wir sicher ein neues Zuhause." Und so folgen sie dem Stern.
Sie kommen an einer Herde
Schafe vorbei, die auf einem Feld schlafen. Ein Hirtenjunge schaut in
den Himmel und sie huschen schnell an ihm vorbei.
Nach einer Weile sagt die
Mausefrau: "Meine Babys werden bald zur Welt kommen. Wir müssen
schnell ein Nest finden."
Also laufen sie weiter und
stehen plötzlich vor einem kleinen Stall.
Direkt über dem Stall
steht ein großer heller Stern am Himmel. „Oh was ist das für ein
schöner Stall. In diesem Stall sollen unsere Babys geboren werden“
sagte die Mausefrau zu ihrem Mann.
Sie schlüpfen durch eine
Spalte in der Wand und stehen mitten im Stall. Ein Esel steht in
einem Verschlag und frisst Heu. Auf der anderen Seite steht ein
riesiger Ochse und schnauft.
Dazwischen sehen sie eine
Frau und einen Mann. In einer Futterkrippe schläft ein neugeborenes Kind. Die Mäuse huschen schnell an den Menschen vorbei und finden ein
gemütliches Versteck in einer Ecke. Dort bauen sie ein
kuscheliges Nest.
In dieser Nacht bekommt
die Mausefrau ihre Babys.
2 Jungen und 2 Mädchen
liegen in dem Nest.
Die Menschen ziehen bald
wieder fort aber die Mausefamilie bleibt in dem Stall bei dem Esel
und dem Ochsen. Hier haben sie immer genug zu essen und es gibt auch
keine Katze die sie verjagen oder fressen will.
Die Geschichte von der
Suche nach einem neuen Zuhause und dem hellen Stern der sie dorthin
führte, erzählen sie ihren Kindern. Die Kinder erzählen es wieder ihren
Kindern und so weiter. So kennt die Geschichte von der Suche nach
einem neuen Stall und dem Stern, heute noch jede Maus.

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