Montag, 20. November 2017

Eichhörnchen Klanggeschichte


Eine Klanggeschichte: „Das Eichhörnchen"
von Gundula Geck-Grantz
Material: Ein Eichhörnchen-Kuscheltier. Xylophon, Rasseln, Handtrommel, Klanghölzer, Triangel, Zauberwatte oder trockenes Laub.
Tief im Wald wohnt ein Eichhörnchen, es hat ein braunes Fell und einen buschigen Schwanz. Den ganzen Tag sucht es im Wald nach Futter. Das Eichhörnchen vorstellen und in die Mitte setzen.
Es klettert die Bäume hoch Xylophon von tiefen Tönen zu hohen Tönen streichen.
Hüpft von Ast zu Ast:  Hüpf, Hüpf, Hüpf..: Für jedes Hüpfen leicht auf eine Handtrommel schlagen.
Dann klettert es den Baum hinunter Xylophon von hohen Tönen zu den tiefen streichen.
Da findet es eine Nuss oder einen Zapfen und knabbert die leckeren Samen heraus. Klanghölzer leise klappern.
Plötzlich fängt es an ein wenig an zu regnen Rasseln langsam und leise schütteln.
Der Regen wird stärker Rassel stärker und lauter schütteln.
Das Eichhörnchen saust einen Baum hoch und versteckt sich in seinem Nest. Xylophon schnell von tief zu hoch streichen.
Die Kinder können mit Laub oder Zauberwatte dem Eichhörnchen ein Nest bauen.
Als der Regen aufhört guckt die Sonne aus den Wolken hervor. Triangel einmal anschlagen
Das Eichhörnchen kommt aus seinem Nest und springt wieder von Ast zu Ast: Hüpf, hüpf, hüpf Für jedes Hüpfen die Handtrommel anschlagen
Und plötzlich ist es im Wald verschwunden und wir hören nur noch das Laub rascheln. Rasseln schütteln und immer leiser werden.

Sonntag, 12. November 2017

Rund um die Welt mit Briefmarken

Mit einer Briefmarkenkiste die Welt entdecken

von Svenja Delfs

Die Briefmarkenkiste
In unserer Gruppe gibt es eine Briefmarkenkiste. Die Kiste selbst ist eine ausgediente Zigarrenkiste aus Holz, sie sieht recht wertvoll aus. So eine Kiste bekommt man im Zigarrenfachhandel, mit etwas Glück kostenlos. Es kann aber auch jede andere Kiste, Schachtel, Dose, etc. benutzt werden.
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Briefmarken mit Fahrzeugen

Wir sammeln Briefmarken aus der ganzen Welt, dabei machen die Kinder und auch die Erzieherinnen mit. Dabei ist es nützlich, eine Quelle mit viel Briefverkehr zu finden, wie z.B. eine Rechtsanwaltskanzlei, Arztpraxen, Banken,... 
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Tiere auf Briefmarken

Wenn neue Briefmarken eintreffen, müssen diese erst einmal vom Papier abgelöst werden. Dazu werden sie in eine Schale Wasser gelegt und eingeweicht. Nach einiger Zeit lässt sich das Papier ganz leicht abziehen. Danach werden die Briefmarken auf ein Stück Küchenpapier zum Trocknen gelegt und anschließend in einem Katalog gepresst. Die Kinder arbeiten hierbei teilweise mit Pinzetten.
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Märchen auf Briefmarken

Sind die Marken in der Kiste beginnt das Spiel:
Die Kinder sortieren die Marken z.B. nach den verschiedenen Motiven (Tiere, Menschen, Gebäude, Fahrzeuge, Pflanzen), Zahlen und nach Nationalität.
Es wird auf einer Karte oder dem Globus nachgeschaut, wo die Marken herkommen oder wo z.B. das Gebäude steht.
Es kommen Fragen auf, warum gerade das bestimmte Motiv auf der Briefmarke zu sehen ist. Die verschiedenen Persönlichkeiten werden besprochen und es wird nachgeforscht, was diese gemacht haben.
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Bauwerke auf Briefmarken

Natürlich tritt auch die Frage auf, warum man eigentlich Briefmarken braucht, wer das erfunden hat und wie die Zähne daran kommen.

Die Kinder spielen damit auch gerne Memory.
Ein Vater brachte uns einen etwas älteren Sammlerkatalog mit. Die Kinder haben sehr viel Spaß daran, die Marken darin zu suchen und möchten dann gerne wissen, was dazu geschrieben steht.
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Pflanzen auf Briefmarken

Manchmal spielen die Kinder auch Post und kleben die Marken auf ihre Briefe, denn nur so können Briefe ja verschickt werden!

Es gibt Briefmarken mit Blumen drauf, wie z.B. Tränendes Herz, Gartenrose, Kuhschelle, Frauenschuh, Tulpe, Gartennelke
Daraus kann man einen "Briefmarkengarten" gestalten. Einfach mit den Kinder in die nächste Gärtnerei gehen, natürlich mit den entsprechenden Marken ausgestattet und die Pflanzen einkaufen und in Garten pflanzen. Dazu werden die vergrößerten und laminierten Briefmarken als Stecker dazu gestellt.
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bekannte Persönlichkeiten auf Briefmarken

Es lohnt sich, Briefmarken etwas genauer zu betrachten, es sind kleine Kunstwerke, die viele Geschichten zu erzählen haben.



Wenn ihr euch für das Kochen mit Pflanzen interessiert, oder einfache Rezepte sucht blättert doch mal in meinem anderen Blog.

Mittwoch, 8. November 2017

Die Mäusefamilie in der Krippe

Die Mäusefamilie in der Krippe
von Gundula Geck-Grantz
Die ersten Figuren für das Tischtheater

In der Scheune eines alten Bauernhaus wohnten eine Mäusefrau und ein Mäusemann.
Die Mäusefrau würde bald Babys bekommen und die beiden freuten sich schon sehr darauf. Es gab immer genug Körner zu essen und den zwei Mäusen ging es sehr gut.
Doch eines Tages zogen die Bauern weg und das alte Haus stand leer.
Als die Zwei ihre letzten Vorräte gegessen hatten und das letzte Körnchen aufgegessen war hatten sie großen Hunger.

Da sprach der Mäusemann zu seiner Frau:“ Hier gibt es nichts mehr zu essen, wir müssen fortziehen und ein neues Zuhause suchen. So zogen die beiden fort, um ein neues Zuhause für sich und ihre Kinder zu suchen.
Sie waren schon stundenlang gelaufen. Der Mäusefrau taten die kleinen Füße weh, denn sie hatte schon einen sehr dicken Babybauch.

In der ersten Scheune fanden sie eine schöne Mäusehöhle. Dort wohnte aber eine Katze, die fauchte sie böse an und hätte fast den Mäusemann gefressen. Da liefen sie weiter so schnell sie konnten.

Im nächsten Haus war die Scheune ganz neu und schön, aber es gab kein Versteck in dem die Mäusefrau ihre Kinder bekommen konnte. So beschlossen sie weiterzuziehen.

Plötzlich sahen die beiden Mäuse am Himmel einen hellen Stern stehen. Die Mäusefrau sagte zu ihrem Mann:“ Lieber Mann sieh dir diesen Stern an. Er sieht so schön aus. Lass uns dort hingehen wo der Stern steht , dort finden wir sicher ein neues Zuhause." Und so folgten sie dem Stern.
Sie kamen an einer Herde Schafe vorbei, die auf einem Feld schliefen. Ein Hirtenjunge schaute in den Himmel und sie huschten schnell an ihm vorbei.

Als sie eine Weile gelaufen waren sagte die Mäusefrau:"Meine Babys werden bald zur Welt kommen. Wir müssen schnell einen Unterschlupf finden."
Als sie noch eine Weile gelaufen waren standen sie vor einem Stall.
Direkt über dem Stall stand der Stern am Himmel, der heller leuchtete als alle anderen Sterne. „Oh was ist das für ein schöner Stall. In diesem Stall sollen unsere Babys geboren werden“ sagte die Mäusefrau zu ihrem Mann.

Sie schlüpften durch eine Spalte in der Wand und standen in dem gemütlichen Stall. Ein Esel stand in einem Verschlag und frass Heu. Auf der anderen Seite stand ein riesiger Ochse und schnaufte. In der Mitte sahen sie eine Frau und einen Mann, die waren über eine Futterkrippe gebeugt in dem ein Kind lag. Es war ganz leise und das Kind schlief. Die Mäuse liefen schnell an den Menschen vorbei und fanden ein gemütliches Versteck ganz hinten in einer Ecke. 

In dieser Nacht bekam die Mäusefrau ihre Babys. 2 Jungen und 2 Mädchen lagen in einem warmen Nest dass die beiden Mäuse aus Stroh und Fell gebaut hatten. Die Menschen zogen bald wieder fort aber die Mäusefamilie blieb in dem Stall bei dem Esel und dem Ochsen. Hier hatten sie immer genug zu essen und es gab auch keine Katze die sie verjagen oder fressen wollte.

Die Geschichten von der Suche nach einem neuen Zuhause und dem hellen Stern der sie dorthin führte, erzählten sie ihren Kindern. Die erzählten es wieder ihren Kindern und so weiter. So kennt die Geschichte von der Suche nach einem neuen Stall und dem Stern, heute noch jede Maus.

Freitag, 3. November 2017

Ein Tischtheater aus der Laternengeschichte in Cloppenburg


Zur Laternengeschichte hier clicken

Eine Laterne steht im Wald

Ein Reh kommt neugierig näher und beschnuppert die Laterne

Ein Kind hat seine Laterne wieder und geht mit seinen Eltern Laterne singen.
Ein Tischtheater zur Laternengeschichte
von Svenja Delfs

Ich habe heute den Kindern, diese Geschichte in Form eines Tischtheaters erzählt. Die Länge der Geschichte ist genau richtig, sie ist nicht zu kurz und nicht zu lang. Unsere Kinder haben sich auf den Teppich gesetzt und die Bühne habe ich auf zwei zusammengestellten Podesten aufgebaut.
Den Waldboden habe ich mit braunen Tüchern, Laub, Kastanien und Eicheln dargestellt.
Der Baumstumpf waren drei aufeinander gelegte Baumscheiben. Die Tiere kamen aus dem "Schleich"-Sortiment, Puppen aus der Puppenstube und eine Laterne haben wir uns schnell gefertigt.
Die Größenverhältnisse stimmten nicht ganz, aber das stört die Kinder weniger.
Von jeder Szene haben wir Fotos gemacht, die jetzt im digitalen Bilderrahmen zu sehen sind. So haben die Kinder die Möglichkeit, sich die Geschichte anzusehen und ggf. anderen zu erzählen. Wir haben auch die "Bühne" in der Gruppe aufgebaut. Dies lädt dazu ein, die Geschichte selbst nach zu spielen, oder auch eine andere Geschichte zu erfinden.