Sonntag, 4. November 2018

Lisa und der geheimnissvolle Baum

Die folgende Geschichte ist als Gemeinschaftserzählung  für den "Gartengemüsekiosk" mit einer anderen Youtube - Nutzerin entstanden.

Lisa und der geheimnisvolle Baum
Es war einmal ein verwunschener Garten. Überall gab es etwas zu entdecken und zu staunen. Wo man hinsah wuchsen Blumen und köstliche Gemüse. Bienen, Hummeln und andere Insekten flogen von Kelch zu Kelch. Wenn man Glück hatte lief einem ein puscheliges Huhn über den Weg.
In diesem Garten voller Geheimnisse und verzauberter Ecken lebte die Gartenzwergin Lisa. Sie lief den ganzen Tag im Garten herum, naschte die köstlichen Früchte und Gemüse, bewunderte die Blumen und beobachtete die Insekten. Sie streichelte die puscheligen Hühner und lief mit dem Hund um die Wette. Eines Tages lief Lisa wieder einmal durch den Garten und kaute gerade an einer roten Paprika, als sie auf dem Boden etwas glitzern sah. Sie bückte sich und fand zwischen den Grashalmen einen leuchtenden Samen. Der gefiel ihr so gut dass sie ihn den ganzen Tag herumtrug und immer wieder ansah. Am nächsten Tag leuchtete der Samen aber nicht mehr so schön wie vorher und sie wurde traurig. Als er am dritten Tag noch mehr Leuchtkraft verlor beschloss sie etwas zu tun. An der allerschönsten und sonnigsten Stelle im Garten grub die Gartenzwergin ein Loch. Sie sammelte die Blütenblätter von duftenden Blumen und suchte die am besten duftende Erde und füllte das Loch damit. Dort hinein bettete sie vorsichtig das Samenkorn und bedeckte es mit der duftenden Erde. Ihre allerschönsten Kieselsteine legte sie um die Stelle damit sie ihr Samenkorn jeden Tag besuchen konnte. Das tat sie dann auch. Sie sang ihre schönsten Lieder und erzählte wunderbare Geschichten für das Samenkorn. Sie sammelte jeden Morgen den Tau der Pflanzen im Garten und goss das Samenkorn damit. Eines Tages kam Lisa in den Garten und lief zu ihrem Samenkorn.
Schon aus der Ferne konnte sie sehen, dass etwas anders war. Die Erde sah nicht mehr so dunkel aus und je näher sie kam, umso mehr konnte sie sehen dass dort etwas Wunderschönes gewachsen war. Als Lisa an der Pflanzstelle angekommen war, kniete sie sich hin und bestaunte die kleine, sich zart dem Himmel entgegen reckende Pflanze. Ein 10 cm langer und kerzengerader Trieb hatte sich aus der Erde gestreckt und an seinem Ende wuchsen zwei wunderschöne, pinkfarbenene Blättchen, die in der Morgensonne schillerten.
Lisa berührte vorsichtig das zarte Pflänzchen und spürte wie die Pflanze sich an ihre Hand schmiegte. Schnell lief sie los und sammelte Tau von den Pflanzen und schöne Blütenblätter. Wieder goss sie die Pflanze und bestreute die Erde mit den Blütenblättern. Lange saß die Gartenzwergin an der Pflanze um ihr Lieder vorzusingen. Am nächsten Tag war die Pflanze wieder gewachsen und hatte neue Blätter gebildet. Diesmal glänzten die Blätter in einem leuchtenden Blau. So wuchsen nun jeden Tag neue Blätter bis aus dem kleinen Pflänzchen ein kleiner Baum geworden war.
Die Zeit verging und die Gartenzwergin wuchs fast genauso schnell wie das Zauberbäumchen aus ihrem gefundenen Samenkorn. Jede Jahreszeit brachte ein anderes Farbenspiel mit sich. Kein Blatt glich dem anderen. Ihre besondere Zuneigung zu dem Bäumchen blieb natürlich auch von ihren Eltern nicht unbemerkt und so fragte eines Tages ihr Vater, was dies denn wohl für ein Baum sei. Denn obwohl er schon vielerlei Gewächse gesehen hatte, war ihm dieses absolut fremd. "Das ist mein Zauberbaum", verkündete Lisa. Sie erzählte, wie sie das Samenkorn fand und die wunderschöne Pflanze entstanden war.
Der Baum gedieh unter ihrer Pflege und wuchs rasch zu einer stattlichen Größe heran. Gern unterhielt sich das Mädchen mit ihrem Baum, dem sie alles anvertrauen konnte.
Eines Tages fiel ihr auf, dass an seiner linken Seite eine dicke Wurzel kurz unterhalb der Erde entlang wuchs und sie ging ihr nach. Am Ende der erhabenen Wurzel machte sie einen Bogen und sie sah, dass die Wurzel genau in einen kleinen, goldenen Ring steckte. Sie berührte ihn vorsichtig. Als sie ihrer Mutter davon erzählte, erinnerte sich diese an eine Erzählung ihrer Oma, die Ihren Ehering bei der Gartenarbeit verloren und nie wieder gefunden hatte. Die Mutter erzählte an diesem Abend Geschichten von Lisas Uroma bis es Zeit war ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen, als Lisa wieder bei ihrem Bäumchen saß, überlegte sie, wie man die Wurzel wohl von diesem engenRing befreien könnte, ohne die Pflanze zu verletzen, aber es kam ihr keine Idee. Sie wollte der Pflanze kein Leid tun.
In der nächsten Nacht träumte sie von ihrem Baum und dem Ring. Als sie am nächsten Morgen an ihrem Baum stand bemerkte sie eine Frucht. Sie war noch sehr klein aber schillerte in allen Farben. Diese Frucht wuchs nun täglich und war schon nach einer Woche sehr groß und glänzend bunt. Die Gartenzwergin berührte sie andächtig und spürte wie glatt die Frucht war .Als sie die Hand wegziehen wollte, löste der Baum sich von der Frucht und die Kugel lag in ihrer Hand. Gleichzeitig war der Baum geschrumpft und leuchtete weniger. Von nun an schrumpfte der Baum jeden Tag ein wenig und Lisa war sehr traurig. Als Lisa eines Morgens in den Garten kam, war der Baum verschwunden. Sie weinte bitterlich weil ihr Freund verschwunden war. Aber an der Stelle des Baumes lag der goldene Ring den Lisa schnell zu ihrer Mutter brachte. Und sie hatte ja auch noch die bunte Frucht. Dann kam der Winter und Lisa streichelte jeden Tag die schillernde Frucht. Die Frucht duftete köstlich. Sie war sehr neugierig wie die Frucht wohl schmecken würde und so biss sie hinein. Die Frucht war so köstlich, dass sie die ganze Frucht verputzte. Übrig blieb nur ein bunter schillernder Kern. Nun begriff die Gartenzwergin, dass ihr Baumfreund sie nicht verlassen hatte. Sie konnte ihn im Frühjahr einfach neu pflanzen.. So wurde Lisa von ihren Baumfreund ihr ganzes Leben lang begleitet.

Montag, 5. März 2018

Die fünf Sonnenstrahlen

Die fünf Sonnenstrahlen
eine kleine Geschichte
 © Gundula Geck-Grantz

An einem schönen Tag im März scheint die Sonne strahlend hell am Himmel Keine Wolke ist zu sehen. Auf dem Spielplatz toben die Kinder und weil die Sonne sich darüber so freut, schickt sie 10 Sonnenstrahlen hinunter.
Der erste Sonnenstrahl kitzelt die Eva an der Nase. Sie niest laut: "haaaaatschi". Den zweiten Sonnenstrahl schickt die Sonne zum Max. Der macht schnell die Augen zu weil die Sonne ihn blendet. Mit dem dritten Sonnenstrahl wärmt die Sonne der Johanna den Rücken. Sie spielt gerade im Sand und freut sich dass es schön warm ist. Der vierte Sonnenstrahl trifft Schnuffi den wuscheligen Hund. Schnuffi freut sich dass der Winter nun vorbei ist. Der fünfte Sonnenstrahl aber ist der schönste und prächtigste von allen. Er wandert über die Erde und wärmt sie auf. Die Blumen im Boden erwachen und wachsen zum Licht um bald zu blühen. Das Gras reckt sich und die Knospen an den Bäumen schwellen an. Es wird Frühling.

Samstag, 24. Februar 2018

Die Tulpe

Die Tulpe
© Gundula Geck-Grantz
Kinder Erzieherin Material
Kinder sitzen im Kreis und teilen sich in Blumen und Schmetterlinge auf. Die Schmetterlinge suchen sich zwei Tücher als Flügel aus legen sich schlafen und werden mit einem Tuch bedeckt. Stellt euch vor, ihr seid eine Frühlingsblume. Sie schläft jetzt noch. Eure Arme sind die Blätter. Euer Kopf ist die Blüte und die Beine sind der Stängel.“ Eine oder mehrere Tulpenzwiebel liegen in der Mitte. Die Kinder können sie anfassen und untersuchen.
Bunte Tücher, Eine Triangel
Die Blumenkinder verschränken die Arme und rollen sich im Sitzen ganz klein zusammen. Sie werden evt mit einem Tuch bedeckt. Ihr macht euch ganz klein wie diese Tulpenzwiebel. Der Kopf und die Arme sind versteckt.“ Tulpenzwiebeln als Anschauungsmaterial.
Kinder heben den Kopf ein wenig Triangel einmal anschlagen.(Kann auch ein Kind machen)
Der erste Sonnenstrahl wärmt euch. Die Knopse eurer Blüte kommt ein klein wenig aus der Erde heraus.“
Triangel
Die Kinder strecken einen Arm aus. Triangel nochmal anschlagen.
Ein Blatt rollt sich aus und macht sich ganz lang“


Triangel
Die Kinder strecken den anderen Arm aus. Triangel anschlagen.
Das andere Blatt möchte auch an die Sonne und rollt sich aus“
Triangel
Die Kinder stehen auf und heben den Kopf zur Sonne. Triangel anschlagen
Nun wächst die Blüte in die Höhe und streckt sich hoch zur Sonne.
Triangel
Die Schmetterlinge fliegen zu den Blüten und streicheln sie mit den Tüchern Triangel anschlagen.
Die Raupen verwandeln sich und werden schöne Schmetterlinge die von Blume zu Blume fliegen“
Triangel und eine leise Musik von CD oder mit einer Flöte gespielt.


Es ist Frühling.



Vor und Nachbereitung:
  • Bei einem Frühlings-Spaziergang schaut man sich an, wie Blumen austreiben.
  • Jedes Kind kann sich eine Tulpenzwiebel in einen Topf einpflanzen und angießen. In der Folgezeit können die Kinder das Wachstum beobachten.
  • Gedicht " Die Tulpe" von Josef Guggenmos im Stuhlkreis lesen oder auswendig lernen.
  • Eine Blütengirlande basteln
© Gundula Geck-Grantz

Freitag, 26. Januar 2018

Eine Klanggeschichte zum Frühlingsanfang


Die Frühlingssonne (eine Klanggeschichte)
© Gundula Geck-Grantz
Es ist Frühling, die Sonne schickt ihre Strahlen auf die Erde. Triangel mehrmals anschlagen


Das Eichhörnchen schläft noch tief und fest in seinem Kobel. Ein Sonnenstrahl (Triangel) trifft es. Kopfschüttelnd wacht es auf, gähnt, reckt und streckt sich.
  • Triangel einmal anschlagen
  • Das Eichhörnchen wird aus seinem Kobel aus Zauberwatte genommen. Die Kinder recken sich und gähnen.
Übermütig rennt es einige Male den Baum hinunter und wieder hinauf bis es sich ausgetobt hat. Auf dem Xylophon die Töne von hoch zu tief und von tief zu hoch spielen.
Der nächste Sonnenstrahl trifft das schlafende Mäuschen, dass sich zwischen den Wurzeln der alten Eiche ein Loch gegraben hat.
Es wacht auf und streckt sich und schnuppert.
  • Triangel einmal anschlagen
  • Das Mäuschen aus seinem Nest aus Moos oder Ostergras holen. Die Kinder strecken sich und schnuppern.
Das Mäuschen läuft übermütig zwischen den Baumwurzeln herum. Nur die tiefen Töne des Xylophons anschlagen.
Nun schickt die Sonne einen Sonnenstrahl zum Reh, dass im hohen Gras versteckt schläft. Es wacht und und streckt seine Beine aus. Triangel einmal anschlagen.
Das Reh aus dem Gras holen. Die Kinder strecken die Beine und Arme.
Übermütig rennt es über die Wiese, dann stellt es sich hin und fängt an zu grasen. Auf der Handtrommel das Reh galoppieren lassen oder die Trommel im Galopp schlagen
Der nächste Sonnenstrahl trifft den Fuchs, der in einer Kuhle geschlafen hat. Er wacht auf und gähnt.
  • Triangel einmal anschlagen.
  • Den Fuchs aus seiner Kuhle nehmen.
  • Die Kinder gähnen.
Der Fuchs schnurt durch das Gebüsch und das alte Laub raschelt manchmal unter seinen Pfoten. Er ist auf der Suche nach Futter. Eine Maus, ein Hase oder ein Eichhörnchen kämen ihm gerade recht. Rasseln
Das Mäuschen sitzt zwischen den Wurzeln der Eiche und hält das Näschen in die Luft. Langsam pirscht der Fuchs sich heran und setzt zum Sprung an. Stille
Als der Fuchs losspringt knackt ein Ast. Einen Ast zerbrechen oder Klangholz anschlagen.
Das Eichhörnchen erschrickt und rennt den Baum hoch Triangel von tief nach hoch spielen.
Die Maus versteckt sich schnell in ihrem Mauseloch Rassel
Das Reh springt mit langen Sprüngen über die Wiese und verschwindet im Wald. Handtrommel
Der Fuchs steht bedröppelt vor dem Baum. Mit knurrendem Magen macht er sich auf den Weg um neue Beute zu suchen. Das Laub raschelt leise unter seinen Pfoten. Rassel
Die Sonne schickt ihre Frühlingsstrahlen weiter auf die Erde. Triangel spielen
Spielidee: Jedes Kind spielt ein Tier.
Das Kind holt sein Tier aus dem Nest und spielt das entsprechende Instrument. Die Triangel spielt immer das Kind für das nächste Kind, oder ein Kind daß kein Tier spielt. Natürlich können die Kinder auch die Tiere selber spielen. Dann kann man Nester aus Kissen und Decken bauen.
Material:
  • Nestmaterial zB. Zauberwatte, Ostergras, kleine Zweige, Moos, Heu.
  • Tiere aus Holz ,Kunststoff oder kleine Stofftiere.
  • Triangel, Rassel, Klanghölzer, Handtrommel

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Familie Maus findet ein Zuhause. Bilder von Svenja Delfs.

Von der Mäusegeschichte hat Svenja Fotos gemacht und sie mir für den Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank liebe Svenja. Die Fotos sind entzückend. Ich bin völlig hin und weg.



Die Kinder haben die Geschichte gespielt.
Auf dem ersten Bild sieht man die Mäuse
die noch Zuhause sitzen.






Hier treffen die beiden Mäuse eine Katze
die fast den Mausemann gefressen hätte.





Die beiden Mäuse treffen den Hirtenjungen der in den Himmel schaut und einen Stern sieht.





Maria und Joseph in dem Stall
in der das Jesuskind in einer Krippe liegt.




Die beiden Mäuse finden im Stall ein neues Zuhause.






Die Mäuse haben Kinder bekommen und erzählen ihnen die Geschichte von der Suche nach einem Zuhause.