Mittwoch, 25. Oktober 2017

Eine Laternengeschichte für den Stuhlkreis

Diese Geschichte kann man auch als Schattenspiel oder Tischtheater spielen.
Eine Laternengeschichte
© Gundula Geck Grantz

Mitten im Wald, an einem Weg, auf einem alten Baumstumpf, stand eine Laterne. Die Laterne war sehr schön und ein Kind hatte sie in leuchtenden Farben angemalt. Niemandem schien die Laterne zu gehören, denn sie stand einfach nur im Wald herum.
Plötzlich kam ein hungriges Reh und sah die Laterne. Vorsichtig näherte es sich und beschnupperte das komische Ding. Doch man konnte das Ding nicht essen und das Reh verschwand wieder im Wald.
Da kam ein Häschen angesprungen und stellte sich auf die Hinterbeine um an die Laterne heranzukommen. Es knabberte ein wenig daran aber es schien ihm nicht zu schmecken. Das Häschen sprang weiter und verschwand im Wald. Ängstlich kam ein Mäuschen in großer Angst angerannt. Es kletterte an der Laterne hoch und versteckte sich darin. Ganz mucksmäuschenstill wartete es mit klopfendem Herzen.
Dann kam der Fuchs geschlichen. Er hatte das Mäuschen gejagt und nun war es verschwunden. Um die Laterne herum roch es nach Maus aber er konnte sie nicht finden. Ohne Beute verschwand der Fuchs dann im Wald.
Das Mäuschen kletterte nach einiger Zeit aus der Laterne, lief den Weg zurück und in den Wald hinein, zu seinem Nest, in dem es seine Babys versteckt hatte.
Plötzlich hörte man Stimmen von Menschen die näherkamen. Ein Kind mit seinem Vater und seiner Mutter kamen durch den Wald gelaufen. Das Kind war sehr traurig, denn es hatte seine schöne Laterne verloren. Als das Kind näherkam sah es die Laterne und lachte laut vor Freude. Es nahm seine Laterne vom Baumstumpf und lief zu seinen Eltern.
Der Vater zündete die Kerze in der Laterne mit einem Streichholz an. Stolz hielt das Kind die Laterne vor sich und sie gingen den Waldweg entlang nach Hause.
Dabei sangen sie gemeinsam: "Ich gehe mit meiner Laterne....." (Am Schluss der Geschichte singen alle gemeinsam ein Laternenlied)

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